Wie ich meine weibliche Spiritualität fand

Wie schon zuvor berichtet, habe ich mich in den letzten Tagen mit meiner weiblichen Spiritualität beschäftigt. Es tut so gut. Es fühlt sich an, als wäre ich wieder Eins mit meinem Körper und meinen Wünschen. Ich habe endlich den Mut ganz ich selbst zu sein, ohne Hindernisse, ohne Einschränkungen. Ich will Euch berichten, wie ich es geschafft habe.

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Erwachen

Die letzten Wochen waren für mich sehr aufregend, da ich schon seit längerem mit mir kämpfe und spüre, dass es endlich für mich an der Zeit ist offener über mein spirituelles Empfinden zu reden. Gestern sprach ich mit meinem Mann, der mich ohne Einschränkung unterstützt und mir Mut macht. Jedoch war selbst dieses Gespräch nicht wirklich einfach, denn er musste jedes Wort erraten. Meine Lippen waren versiegelt.

Ich fühlte mich an Arielle erinnert, die mit aller Macht versuchte sich Eric zu erklären, jedoch kein Ton heraus brachte. So ähnlich war unsere Unterhaltung gestern. Ein schon fast körperlicher Schmerz hielt mich davon ab die Worte laut auszusprechen, nämlich, dass ich eine Hexe bin – oder mich gerne so bezeichne.

Warum? Warum nicht?! Aber ehrlich: Ich bin durch mein Geschichtsstudium innerlich stumpf und leer geworden. Ich habe das Gefühl nicht ich selbst zu sein. Trotz der Liebe zur Geschichte, zum Wissen und Büchern tat mir die Umgebung und die Gesellschaft oft nicht gut. Der Druck schien zu groß und wohl auch etwas zu beständig. Ich kann mich kaum daran erinnern, wann ich das letzte Mal Urlaub gemacht habe. Also so richtig Urlaub, mit woanders hin fahren und Nichtstun.

So richtig in den Alltag eingebunden habe ich rituelle Vorgänge, magische Handwerke oder etwas in der Art noch nicht. Jedoch bin ich persönlich immer wieder an dem Punkt, an dem mir die verschiedensten spirituellen Strömungen ins Gesicht schreien. Irgendwann kann man dies nicht mehr ignorieren und ich werde es zukünftig auch nicht mehr tun.

Deswegen will ich der Welt sagen, dass ich den Weckruf gehört habe, nicht mehr den Wecker auf ‚Snooze‘ stelle, sondern aufstehe und endlich mein Leben in vollen Zügen lebe. Ohne Einschränkungen und genau so, wie ich bin. Ich habe erkannt, dass ich nur so , finden und der Welt Liebe zurückgeben kann.