Podcast Folge 2

HintergrundPodcast

Es ist wieder so weit, eine Folge meines Podcasts ist erschienen. Die zweite Folge. Diesmal mit ein bisschen Inhalt. 30 Minuten sind wirklich nicht viel Zeit, habe ich gemerkt. Ich wünsche euch trotzdem viel Spaß!

Inhalt: Ich war vor einigen Wochen beim Langen Tag der StadtNatur und bei den Schamanentagen in Berlin. Ich habe einige Erfahrungen gemacht und will sie gerne mit euch teilen.

Und ja, ich habe es auch geschafft, es gibt einen YouTube Kanal, der Podcast in bei iTunes und bei einigen anderen Podcastplattformen. Mit Spotify bin ich noch nicht ganz warm geworden. Das kommt sicherlich noch.

3 Kommentare zu „Podcast Folge 2

  1. Grüße aus dem Norden nach Berlin,

    Du sprichst ja schon in deiner Ansage für den Podcast über das Tarot und erwähnst es auch hin und wieder, bzw. machst sogar mal das Angebot die Karten für Fragen zu legen – ich fände es wirklich spannend wenn du darüber mal eine Folge machen würdest.
    Ich lege selbst schon seid ich 12 bin Tarotkarten (längere Geschichten) und für mich waren sie ein wichtiger, vielleicht sogar der wichtigste, Schritt in die Spiritualität. Aber ich kann mir so überhaupt nicht vorstellen wie jemand mit schamanistischem/naturreligiösem Hintergrund Tarotkarten legt & liest, wären Orakel da nicht viel nahe liegender? Welche Karten nutzt du? Wie bist du überhaupt dazu gekommen? Nutzt du eine zu Grunde liegende Systematik oder arbeitest du intuitiv? Fragen über Fragen. Ansonsten – mach weiter so!

    Liebe Grüße,
    der Paul

    Gefällt 1 Person

    1. Lieber Paul,
      vielen Dank für deine ausführlichen Antwortenund Fragen und das Teilen deiner Gedanken. Ja, eine Tarot-Podcastfolge ist in Planung. Ich will sogar regelmäßig etwas dazu machen. Gerade ist die Zeit aber knapp. Ich denke nach der Langen Nacht der Religionen wird es wieder etwas ruhiger werden.

      Was der Schritt in die Spiritualität angeht: Ja, das war bei mir ähnlich. Ich habe schon einige Beiträge hier im Blog zu dem Thema verfasst, vielleicht findest du sie noch. 🙂 Bei Orakeln bin ich leider noch nicht weiter gekommen. Für mich sind Tarotkarten einfacher zu lesen, da die Abbildungen recht eindeutig sind und sie ihre Botschaften kaum verheimlichen können (jedenfalls für mich). Ein Zugang zu Ogham oder Runen zu bekommen bedeutet sehr viel Arbeit und lässt sich nicht erzwingen. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die Orakel einen zu sich rufen, wenn sie der Meinung sind, dass man bereit ist. So war es bei mir auch mit den Karten. Sie bieten einen einfachen Einstieg zum Thema Bildsprache, Interpretation und teilen uns noch so viel mehr mit.
      Ich arbeite meistens intuitiv. Leider vertraue ich noch zu wenig auf meine Fähigkeiten, aber dass ist eben etwas, das auch trainiert werden muss. Ich habe keine Tarot-Bücher gelesen, habe auch keins zuhause. Ich habe die Bücher zu den einzelnen Decks von den Künstlern, weil sich darin manchmal noch mehr Informationen verstecken, als auf den ersten Blick ersichtlich ist. Aber ich versuche es erst immer ohne Hilfe. Nur wenn ich absolut nichts aus der Karte lesen kann.
      Meine Lieblingsdecks sind am rechten Rand bei den Tarots verlinkt. Also das Golden Thread und The Wild Unknown sind so meine Lieblingsdecks, aber wenn ich klare Bilder brauche oder schwere Fragen stelle nehme ich ein klassisches Raider-Wait. Es gibt auch sehr schöne Druiden-Tarots. Das Wildwood hat eine komplette Neudeutung und ist eher ein Tierorakel, als ein normales Deck. Es bringt mir manchmal mehr Extrainfos und ich lege es gerne als Zusatzkarten.

      Ich bin aber neugierig und würde gerne wissen, ob du über deine Erfahrungen schreibst oder erzählst?

      Ganz liebe Grüße
      Lisa

      Gefällt mir

      1. Grüße von der Ostsee,
        die heute Nacht unglaublich ruhig ist.

        „Meine Lieblingsdecks sind am rechten Rand bei den Tarots verlinkt.“

        Ja, habe ich jetzt auch entdeckt. Werden allerdings nicht immer angezeigt, je nachdem auf welchem Gerät ich die Seite lade. Das Wildwood finde ich tatsächlich sehr interessant, vielleicht lege ich mir das mal zu.

        „Ich bin aber neugierig und würde gerne wissen, ob du über deine Erfahrungen schreibst oder erzählst?“

        Bin ein bisschen überfragt wie du das meinst. Falls du das hier in den Kommentaren meinst, wenn ich da wirklich anfange schreibe ich dir ein halbes Buch in deine Kommentarsektion. Eine eigene Seite, Blog o.ä. habe ich nicht. Erzählen kann ich da auch gerne drüber, vor allem wenn ich ein gutes Bier bekomme.
        Aber in aller Kürze um dir einen Eindruck zu vermitteln:
        Das Interessante am Tarot ist ja, dass es seine wesentliche Struktur behält, unabhängig von den Bildern (auch beim Wildwood). Die Bilder sollen nur einen Eindruck der Bedeutung vermitteln, einen Weg bereiten. 2 Kelche sind 2 Kelche egal welches Bild wir dafür nutzen oder wie wir die Karte nennen. Und diese grundlegende Struktur ist uralt und findet sich (in Grenzen) ja bis heute sogar in den gewöhnlichen Spielkarten wieder.

        Wenn man sich mit der zu Grunde liegenden Struktur beschäftigt, also den 22 + 4×10 + 4×4, findet man ein Modell das nicht nur für Vorhersagen taugt, sondern auch als Sichtweise auf alles was ist, darüber hinaus sogar andere Sichtweisen mit abbildet (als Beispiele hier die Astrologie, das Runensystem oder das I-Ging).
        Wenn du mir also ein paar Zahlen zu wirfst (4 Stäbe, 2 Kelche, I der Magier) und sagst wie die Karten zueinander liegen, kann ich dir (meistens) eine Bedeutung liefern. Die Bilder irritieren mich dann eher, da sie immer sehr subjektiv vom Künstler gefärbt sind.

        Nehmen wir die „XIII“ oft genannt „der Tod“, 13 als Pfad, eine notwendig gewordene Veränderung, Reinigung, Rückkehr zum Wesentlichen, immer verbunden mit dem Gefühl von Verlust – des Alten. Die 13 hat so viele Bezugnahmen, die 13 Stunde (die Stunde die nicht sein darf), die 12 Apostel und der Verkünder, die Unglückszahl, um nur Einige zu nennen. Das Bild oder der Name dieser Karte spielt erstmal weiter keine Rolle, auch wenn ich die Bezeichnung im Wildwood („the journey“) großartig finde – ist doch der Schritt vom Alten zum Neuen immer eine Reise, wenn auch meist eine zutiefst seelische.
        Die Bedeutung bekommt die Karte dann – wie immer – erst durch den Zusammenhang. In Beziehungsfragen könntet sich ein wichtiger Schritt an, vielleicht das Ende der Verliebtheit und der Beginn der tiefen Liebe? Als Personenbeschreibung haben wir jemanden vor uns, der unsere Ansichten und Erwartungen erschüttert und von Überkommenem, Verbrauchtem reinigt – die Person wird bei schwachen Gemütern einigen Zorn auf sich ziehen.

        In etwa eine Idee bekommen? Ansonsten schau ich mal ob ich tiefer im Blog noch was ausgraben kann und warte geduldig auf die Podcastfolge. Nimm dir alle Zeit für deine Begegnung mit der Erde, das ist es auf jeden Fall mehr als Wert (sagt der Kiesel).

        Mit freundlichen Grüßen
        der Paul

        Gefällt 1 Person

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