Wie ich meine weibliche Spiritualität fand

Wie schon zuvor berichtet, habe ich mich in den letzten Tagen mit meiner weiblichen Spiritualität beschäftigt. Es tut so gut. Es fühlt sich an, als wäre ich wieder Eins mit meinem Körper und meinen Wünschen. Ich habe endlich den Mut ganz ich selbst zu sein, ohne Hindernisse, ohne Einschränkungen. Ich will Euch berichten, wie ich es geschafft habe.

In den letzten paar Wochen ging es mit meinen Gefühlen rauf und runter. Die warmen Tage brachten mir nicht nur Freude, sondern auch viele traurige Momente. Plötzlich heißt es wieder kurze, enge Kleidung tragen, es gibt nichts mehr zum Verstecken. Um meine Problemzonen zu bekämpfen, meldete ich mich zu einem Oriental Zumba  Kurs im HAYAL an. Dabei stellte ich fest, dass ich mich für meine Weiblichkeit schämte.

In diesem Moment wusste ich genau, dass ich nicht länger gegen mich selbst kämpfen will.

Am nächsten Tag nahm ich mir die Zeit dachte über meine Gefühle nach. Ich erkannte, dass ich mir selbst fremd geworden war. Ich bin eine Frau in einem weiblichen Körper, aber ich hatte keine Verbindung mehr zu dieser Wahrheit. Ich schämte mich sogar dafür. Ich weiß noch nicht, warum es so weit kam. Aber ich weiß, dass ich etwas ändern will.

Wie es oft in meinem Leben ist, erreichte mich in diesem Moment genau das, was ich brauchte. Diesmal ist es der Podcast von Julias Spiritual Living. Julia redet darin über weibliche Spiritualität und wie sie wiedergefunden werden kann. Sie spricht genau die Themen an, die mich zurzeit extrem berühren und beschäftigen. Und was ich am Schönsten finde sind die Lösungsansätze, die sie bietet.

Podcast Launch *Spiritual Woman* 🎉💃😁 Heute ist es soweit, ich launche meinen Podcast *Spiritual Woman*. Für alle spirituellen Frauen da draußen, die merken, dass es mehr für sie zu erleben und entdecken gibt auf dieser Erde. Für alle die Lust haben tiefer in die Themen Weiblichkeit, Spiritualität leben und verstehen, Sexualität und allgemein weibliche Spiritualität einzutauchen. Sobald iTunes meinen Podcast verifiziert hat, mache ich den Post zur ersten Folge. Dann wisst ihr, dass der Podcast auf iTunes und jeder gängigen Podcast App zu finden ist. Bis dahin findet ihr die erste Folge erstmal nur auf der kostenlosen Android App Podcast Addict sowie auf meinem Youtube Kanal Julias Spiritual Living. Ab morgen bzw. ab da, wo es die 2. Folge bei iTunes geben wird, gibt's was zu gewinnen – also unbedingt wieder vorbeischauen! Habt einen tollen Start in die neue Woche! Jap, ich hab mein Podcast Cover noch mal geändert – hier ist es nun ☺ Ich drücke Euch – Namasté ❤💫🙏

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Die Energie, die Julia verströmt, berührt und ermutigt mich. Ich hatte sogar den Mut ihr per Mail zu schreiben und sie ein paar Dinge zu fragen. Unter anderem, was sich konkret für sie um alltäglichen Leben verändert hat und was für persönliche Routinen sie einbaut. Und an ihren Antworten merkte ich, dass ich schon von alleine auf dem richtigen Weg gelandet bin.


Julias Geheimnisse für mehr weibliche Spiritualität

  • Ruhe – Die Ruhe ist das Gegenstück zur Bewegung, die uns meistens den ganzen Tag beschäftigt. Um mehr bei sich selbst zu sein, sollte nicht nur der Aktivität Raum gegeben werden, sondern auch der Ruhe. Eine kleine Erholungspause nach einer geschafften Aufgabe ist wie Balsam für die Seele. Oder nach zwei Stunden einfach alles stehen und liegen lassen und kurz zur Ruhe kommen.
    Tipp: Meditation, lesen, bewusst atmen, visualisieren, Yoga, Tee trinken.
  • Vertrauen – Es ist wichtig Vertrauen darin zu entwickeln, dass alles so sein darf, wie es im Moment ist. Gefühle sind nichts schlechtes, sie sind ein Teil von uns. In einem bestimmten Moment etwas fühlen, zeigt mir, wie die aktuelle Situation gerade ist. Unsere Seele ist auf diesem Planeten um etwas Bestimmtes zu lernen und sie wusste genau worauf sie sich eingelassen hat, als sie hier her kam.
    Tipp: Bei extremen Gefühlen tief durchatmen, es erkennen und ggf. seine Energie umlenken.
  • Annehmen – Die weibliche Spiritualität basiert nicht nur auf geben, sondern auf nehmen. Annehmen ist etwas, das oft mit negativen Gefühlen behaftet ist. Dunkelheit und Tod gehören dazu, die sind ein Teil des Lebenskreises. Sich „schlecht fühlen“ ist nicht schlecht. Es sind einfach die Schattenseiten, wenn wir sie beleuchten und da sein lassen, wird es wieder Licht.
    Tipp: Ein Kompliment (oder einen Dank) annehmen, es nicht abtun als wäre es nichts Besonderes. Falsche Bescheidenheit ist hier fehl am Platz.

In Julias Online Coaching Programm „Erwecke die Göttin in Dir“ hilft sie auf einfühlsame Weise die weibliche Spiritualität und Sexualität wieder zu entdecken.


Was ich ändern werde

Ich werde …

… noch mehr Pausen einlegen und mich mit Meditation oder kurzen Yogaeinheiten belohnen. Ich werde mich dadurch aktiv meiner Weiblichkeit widmen.

… den Morgen ruhig starten, damit ich gleich von Anfang an den Fokus auf Positives richten kann.

… wieder aktiver eine tägliche Tarotkarte ziehen, nicht nebenbei wie es in den letzten Wochen geschah. Sie hilft mir beim Fokussieren und meine Gefühle zu bestimmen.

… meine Gefühle nicht mehr beiseiteschieben, sondern aus ihnen lernen, versuchen damit die Blockaden und negativen Glaubenssätze zu entfernen.

… weiterhin zu dem Tanz-/Fitnesskurs gehen, denn in der Zwischenzeit war ich schon bei einer weiteren Stunde und habe mich schon viel mehr getraut! Es tat so gut!!


Wie Ihr seht, lohnt es sich nicht nur für Frauen weibliche Spiritualität zu spüren und zu leben. Es bringt uns mehr ins Gleichgewicht, lässt uns über uns hinaus wachsen und unsere innersten Träume verwirklichen. Sei frei. Sei mutig. Sei du selbst.

Lebt kreativ und voller Liebe.


[Dieser Beitrag entstand im Zuge meiner Weiterbildung zur Onlineredakteurin. Wenn Euch etwas aufgefallen ist, schreibt mir bitte. Bitte auch, wenn Euch dieser Beitrag gefallen hat. :)]

6 Kommentare zu „Wie ich meine weibliche Spiritualität fand

  1. Ein schöner & ehrlicher Blogbeitrag ♥. Ich finds auch sehr faszinierend, sich GEZIELT mit weiblicher spiritualität zu befassen, vor allem zu erkennen, dass weiblichkeit gut & schön ist und ausgelebt werden sollte. ich finde es sogar sehr befreiend solche gedanken überhaupt zuzulassen. Im heutigen Kampf um gleichberechtigung, akzeptanz und verschwimmende geschlechtergrenzen, habe ich das gefühl, dass man sich nicht mehr so sehr auf sein geschlecht versteifen oder gar darüber definieren darf. vor allem dass eben alles ein KAMPF ist, es werden meiner meinung nach extreme konkurrenzsituation geschaffen, wo es nur darum geht, welches geschlecht besser ist, mehr leistet oder mehr unterdrückt wird. Niemand sieht dabei, dass sowohl männliche als auch weibliche attribute ihre berechtigung haben und gar nicht dazu gemacht sind miteinander in diesen k(r)ampf zu treten.. das ist jedenfalls mein fazit der letzten woche, was man sich als feministin nicht so gerne „eingesteht“…auch wenn es nicht so ganz zu deinem thema passt bzw zu dem was du ausdrücken wolltest.
    Ich will jetzt auch nicht die mär von bösen feministen verbreiten, die wollen dass es keine weiblichkeit mehr gibt, um gottes willen, aber dennoch empfinde ich es als sehr befreiend, zwischen dem ganzen „gender isnt real“ usw, quasi mein geschlecht & meine weiblichkeit anzuerkennen, zu feiern und mich deshalb nicht schuldig zu fühlen. auch dass man bewundert, was der körper alles kann, zb leben zu empfangen und zu geben..
    ich hoffe du verstehst einigermaßen was ich sagen will 😀

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    1. Hey, ja ich weiß was du meinst. Und ja, meine Gedanken sind auch in diese Richtung gewandert. Ich hatte im Zuge der Weiterbildung noch einen längeren Beitrag geschrieben, den werd ich hier auch noch veröffentlichen, denke ich. Da erwähne ich auch das Dilemma von Feminismus, Sexismus und den Überschneidungen und Verwischungen von Allem.
      Und ja, ich finde auch, dass es befreiend ist wieder mehr Weiblichkeit zu spüren. Mir einzugestehen, dass ich auch weich und gefühlvoll sein darf. Dass ich dadurch viel besser empfangen kann. Und das sind zb. Gefühle der anderen oder Stimmungen, die ich besser wahrnehme, oder Ideen, die ich habe. Ich verfalle nicht gleich in Panik, sondern differenziere erstmal, schaue mir das an und versuche dann darauf zu reagieren.
      Und was meine eigenen Ideen angeht: auch diese kann ich viel besser erkennen. Langsam kommt Klarkeit in meinen Kopf. Und das ist so ein Geschenk!

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  2. Die Weiblichkeit definiert sich, hin zur Beständigkeit, übers logisch erfassende Wort, über die regelnde und geregelte Muttersprache materialisiert sie, nach und nach, und ist somit plötzlich, durch die Mutation der Frau hin zum Neutrum, wieder fort, dann ist aber auch schon der Alterungs- und Gebrechlichkeitsprozess (= die Wechseljahre) vor Ort.
    Möchtest du diesem Werdegang entgehen, so solltest du im nachfolgenden Blog tief hineinsehen, und die darin aufgezeigte Logik, eben über den Umgang von Mann und Frau miteinander, vorurteilslos, verstehen.
    Zur Blogseite: http://upvs.wordpress.com/

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  3. Danke für deinen Beitrag. Wir leben in einer Zeit, indem es mehr als je zuvor gefordert ist, unsere weibliche und männliche Energien im Inneren in Einklang zu bringen.

    Wir alle tragen männliche und weibliche Anteile in uns die wir in Harmonie bringen müssen, meist ist das männliche Prinzip des Schaffens und Tuns (Entscheidungen treffen) im Vordergrund und das Weibliche fließende – schöpferische (Intuition, Inspiration) muss erst aktiviert werden.

    Die weibliche Energie fließt von der Erde in uns, die männliche Energie fließt vom Universum in uns.

    Da diese von der Erde in die Frau hinauf in den Körper fliest, sind wir somit mit dem Element der Erde besonders verbunden.

    Um diese nährende und heilende Erdenergien aufnehmen zu können müssen wir als Frauen die drei Hauptenergiezentren des Weiblichen in uns aktivieren.

    Sakralchakra – Herzchakra – Dirttes Auge. Erst wenn diese drei Energiezentren miteinender verbunden sind, erlangen wir unser volles schöpferisch-weibliches Potential.

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